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Informationen über Wohnmöglichkeiten
für SeniorInnen und Betreuung zu Hause

 

Betreutes Wohnen

ist eine Wohnform, die altersgerecht, barrierefrei und behindertengerecht ist und konkrete Betreuungsleistungen inkludiert anbietet. Meist werden bestimmte „Grundleistungen“ angeboten, die je nach Bedarf ergänzt werden können. Die BewohnerInnen leben in eigenen Wohneinheiten.
Hinweis: es gibt für Betreutes Wohnen keine gesetzlichen Rahmenbedingungen, sodass erhebliche Unterschiede in Organisation und Angebot feststellbar sind. Beim Betreuten Wohnen können Förderungen für Betreuungsleistungen durch die öffentliche Hand beantragt werden.  Ist dies nicht der Fall, spricht man von Betreubarem Wohnen.

 

Betreute Seniorenwohngemeinschaften

Dabei handelt es sich um Großwohnungen für 4 – 8 Personen, die auf die Bedürfnisse abgestimmte soziale Dienste beinhalten.
Jede(r) BewohnerIn hat ein eigenes Zimmer mit Bad und WC, Küche, Wohnzimmer und Nebenräume werden gemeinsam genutzt. Diplomiertes Personal kümmert sich um die SeniorInnen.
Voraussetzung: Pflegestufe 1 und höher

 

Mehr – Generationen – Wohnen

Unter diesem Begriff sind unterschiedliche Wohnformen subsumiert. All diesen ist gemeinsam, dass Alt und Jung zusammen leben. Diese Wohnformen basieren auf dem Wunsch nach gegenseitiger Unterstützung.

 

Seniorenresidenzen

Private Träger bieten Apartments mit speziellem Service, hohem Komfort und daher auch höheren Kosten an.

 

Betreuung zu Hause

Viele ältere Menschen wollen auch bei Erschwernissen, körperlichen Einschränkungen usw. die eigenen vier Wände nicht aufgeben und dafür bieten verschiedene Organisationen Hilfe an. Transporte, Essen auf Rädern, bedarfsgerechte Pflege, Besuchsdienste, Reinigungsdienste, Notruftelefon, Pflegebehelfe, Einzel- und Gruppenaktivitäten, 24-Stunden Betreuung, MOHI, Krankenpflegevereine sind solche Dienste, die in allen Bundesländern durch Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz, Volkshilfe, Arbeiter-Samariter-Bund, Aquamühle, Hilfswerke … angeboten werden.

 

Wohnen für Hilfe

Ältere Menschen stellen Wohnraum an StudentInnen zur Verfügung und erhalten im Gegenzug Hilfe im Alltag (z. B. Einkaufsdienste, Behördengänge, Mithilfe im Haushalt …)

 

Wohnen mit Haustieren

Einige Einrichtungen ermöglichen die Mitnahme von Haustieren bei Selbstversorgung.

 

Alten- und Pflegeheime

Für die Aufnahme in ein Pflegeheim gilt das Prinzip der Freiwilligkeit, eine Aufnahme ist also nur mit ausdrücklicher Zustimmung der SeniorInnen möglich.
Informationen bietet das Pflegetelefon des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) unter der gebührenfreien Nummer 0800 201622.

Einem älteren Menschen, der sich nicht mehr selbst pflegen und versorgen kann, stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

Pflegeheim – setzt Pflegestufe 3 und höher voraus.

Wohnheim – dabei muss mindestens Pflegestufe 2 vorliegen, um eine Aufnahme möglich zu machen.

Seniorenheim – Hier ist der Andrang entsprechend groß, es ist mit Wartezeiten zu rechnen und daher ist eine zeitgerechte Anmeldung empfehlenswert.
Es ist auch eine vorübergehende Aufnahme in ein Alten- oder Pflegeheim vorgesehen

  • Für eine Übergangspflege für die Dauer der Pflegebedürftigkeit (z. B. nach einem Spitalsaufenthalt …)
  • Für Kurzzeitpflege, falls Angehörige für eine bestimmte Zeit wegen Krankheit oder Verletzung die Pflege nicht ausüben können.
  • Für Urlaubspflege zur Entlastung pflegender Angehöriger

 

Aufnahmevoraussetzungen:

Vollendetes 60. Lebensjahr
(Eine frühere Aufnahme ist für Personen möglich, die wegen Berufsunfähigkeit laufend Leistungen eines Sozialversicherungs- bzw. Sozialhilfeträgers beziehen.)

 

Taschengeld:

Reicht die monatliche Pension zur Deckung der Kosten nicht aus, so verbleibt dem(r)  BewohnerIn ein monatliches Taschengeld von 20% des Nettoeinkommens zuzüglich des 13. Und 14. Monatsbezugs und 10% des Pflegegeldes der Pflegestufe 3.

 

Sozialhilfe:

Kann ein(e) BewohnerIn die Heimkosten nicht selbst finanzieren, übernimmt die Sozialhilfe des Landes die Restkosten. Ist aber wieder ausreichendes Vermögen vorhanden, müssen diese zurückbezahlt werden.

 

Regress:

In den Sozialhilfe- und Mindestsicherungsgesetzen der Länder sind Regressansprüche gegen Dritte vorgesehen, so etwa gegen unterhaltspflichtige Angehörige wie dem Ehepartner (auch dem ehemaligen).

Von den meisten Bundesländern werden Kinder der Eltern zum Ersatz offener Pflegekosten nicht herangezogen. Es gibt keine Regressforderungen gegen Großeltern, Enkelkinder, Schwiegereltern oder Schwiegerkinder. Das Vermögen der Angehörigen wird nicht zur Deckung offener Pflegekosten herangezogen. Es existieren in einigen Bundesländern Regressansprüche gegen Geschenknehmer innerhalb einer bestimmten Frist (5 Jahre).

 

Haftungsausschluss:
Obwohl dieser Beitrag sorgfältig recherchiert wurde, sind dennoch Fehler nicht ausgeschlossen. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. (Siehe: Servicehandbuch für GÖD-Pensionisten, Ausgabe 2013, Wien.)

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